Neurofeedback nach der Othmer Methode

Was ist Neurofeedback?

Menschen können fast alles erlernen; Voraussetzung ist, dass eine Rückkopplung (= Feedback) zwischen dem gewollten und dem Erreichten besteht.


Die meisten Funktionen in unserem Körper und Geist können wir nicht direkt wahrnehmen und auch nicht bewusst beeinflussen, sie werden praktisch automatisch gesteuert. Lässt nun eine solche Funktion nach oder fällt ganz aus, gibt es kaum eine Möglichkeit diese zu trainieren, da kein direkter Einfluss vorhanden ist. Hier kommt "Neuro-Feedback" zur Anwendung.

Mit Bio/Neurofeedback wird die zu trainierende Größe mit geeigneten Geräten gemessen und den zur Verfügung stehenden Sinnen "gezeigt". In der Regel werden optische oder akustische Feedbacksignale verwendet.

Auch unsere Gehirnfunktionen lassen sich durch solch ein Feedback beeinflussen, obwohl wir die Funktionen unseres Gehirns nicht direkt wahrnehmen können.

Eine sehr direkte und gleichzeitig sehr einfache Methode etwas über die Vorgänge im Gehirn zu erfahren, ist die Messung der Gehirnströme, des EEG (ElektroEnzephaloGramm).

Neurofeedback basiert auf der Messung der elektrischen Aktivitäten des Gehirns mittels EEG-Ableitungen und deren Rückmeldung ans Gehirn mittels computergestützter Animationen.

Das Verfahren ist seit über vierzig Jahren bekannt, beginnt erst in den letzten Jahren sich auch in Deutschland für die Behandlung regulationsbedingter mentaler Störungen in der Medizin durchzusetzen. Eine der Hauptanwendungen heute ist z.B. AD(H)S.


Aufmerksamkeit

Wer in der Schule nicht aufpasst, bekommt das früher oder später zu hören oder zu spüren. Meist zu spät. Über das EEG können bei einer Neurofeedbacksitzung kurze Phasen der Unaufmerksamkeit sofort detektiert und zurückgemeldet werden. Bis zu 2.000 mal in einer Trainingssitzung. Über die Zeit lernt das Gehirn durch das Feedback, den aufmerksamen und angemessenen Zustand einzunehmen und zu halten.

Schmerzen

Werden durch Schmerzrezeptoren registriert und die entsprechenden Impulse werden durch Strukturen von Nervenzellen verarbeitet. Werden diese Sturkturen stetig mit Schmerzimpulsen konfrontiert, kann es zu einer “Speicherung” dieser Empfindung kommen. Es entsteht ein “Schmerzgedächtnis”. Als Folge davon können nach Verminderung oder Ausheilung der ursprünglichen Ursache schon leichte Reize ausreichen, um Schmerzen zu verspüren. Ein chronischer Schmerz entsteht.

Die Hirnaktivität chronischer Schmerzpatienten unterscheidet sich bereits in der Ruhephase von der Aktivität anderer Menschen. Durch ein EEG kann diese Aktivität dargestellt werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass vor allem die Theta- und Beta-Anteile des EEG verändert und besonders ausgeprägt sind.

Hier kann Neurofeedback ansetzen und ein Therapiebaustein sein, um die  fehlgesteuerte Hirnaktivität zu normalisieren. Neurofeedback ist in der Regel Teil einer komplexen Schmerztherapie. Häufige Anwendungsgebiete,bei denen teilweise deutliche Schmerzreduzierung erzielt werden können, sind u.a. muskuläre Verspannungsschmerzen und Fibromyalgie.

Eine besondere Form chronischer Schmerzen ist die Migräne, gekennzeichnet durch immer wiederkehrende Attacken heftigster pochender Kopfschmerzen, oft begleitet von Übelkeit, Schwindel und Lichtempfindlichkeit. 

Zur Schmerzkontrolle und Schmerzbeeinflussung kann als ein Therapiebaustein Neurofeedback angewendet.

Wer kann von Neurofeedback profitieren?

Das Gehirn, unabhängig davon in welchem Ausgangszustand es sich befindet, kann zu besserer Funktion trainiert werden. So können Personen jeden Alters vom EEG Training profitieren.

Hauptanwendungen heute sind die Unterstützung der Therapie von Aufmerksamkeitsstörungen (ADS / ADHS), Autismus, Lernstörungen und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen, sowie Angststörungen, Depressionen oder Problemen mit Drogen- oder Alkoholmissbrauch. Auch kann Neurofeedback Symptome physischer und emotionaler Probleme, wie Migräne oder posttraumatischer Belastungsstörung lindern. Neurofeedback kann zudem alternden Menschen helfen, eine gute Gehirnfunktion zu erhalten.

Neben der eher medizinischen Anwendung wird Neurofeedback auch für Tiefentspannung und Meditation eingesetzt.

Quelle:eeginfo.ch

Erotherapie Georg Weißlein Pleinfeld

Profitieren können Menschen von Neurofeedback mit jedem Alters
unter anderem bei folgenden Indikationen:

☛ ADS/ADHS

☛ Schmerzen

☛ Depressionen

☛ Posttraumatische Belastungsstörung

☛ Migräne

☛ Altersbedingte Hirnleistungsstörungen

☛ Tinnitus


Weitere Informationen finden Sie unter www.eeginfo.ch.

☛ Neurologische Erkrankungen wie z. B.  M.
    Parkinson, Multiple Sklerose, Schlaganfall
☛ Schlafstörungen
☛ Angststörungen
☛ Epilepsien
☛ Autismus
☛ Nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus)

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