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Aufgrund des Coronavirus bleibt unsere Praxis leider bis zum 3.4. geschlossen.

Durch Handwerk, Bewegung und Alltagsbezug schafft Ergotherapie einen praktischen Therapie­ansatz für alle Lebenslagen.

Georg Weißlein im Grünen

Das wurde mir deutlich als ich 1995 unseren Pflege­sohn zu seiner Ergo­therapie begleitete. Diese Arbeit begeisterte mich und ich hatte den Eindruck, das ist der Beruf mit dem man mehr bewegen kann.

Ich war zu dieser Zeit sowieso dabei, mich beruflich neu zu orientieren und so beschloss ich 1996, den Beruf des Metall­schlossers an den Nagel zu hängen und in Nürnberg auf die Ergo­therapie­schule zu gehen. Diese habe ich 1999 erfolgreich beendet und zunächst als angestellter Therapeut gearbeitet.

Aber auch nach dem Schul­abschluss war und ist es mir bis heute immer wichtig, mich weiter­zubilden und dazu­zulernen. So habe ich mich von 2000 - 2005 nach den Richtlinien des Deutschen Verbandes für Ergotherapie (DVE) zum SI-Therapeuten ausbilden lassen. So erlangte ich umfassendes Praxis­wissen zur Förderung von Kindern, die in ihrer Wahr­nehmung und Motorik eingeschränkt sind.

Diese Ausbildung wurde dann auch zum wichtigen Grundstein, als ich angefragt wurde, ob ich mich nicht selbst­ständig machen wolle, um die Frühförderstelle Herrmann Hain als Kooperations­praxis ergotherapeutisch zu unterstützen. 2009 gründete ich dann tatsächlich meine Praxis "Ergotherapie Georg Weißlein" in Pleinfeld. Mit der Frühförderstelle arbeiten wir bis heute erfolgreich zusammen und sind im Land­kreis in vielen Kinder­gärten vor Ort, um Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.

Aber auch im Bereich der Erwachsenen­therapie ist es mir stets wichtig, neue Therapie­ansätze kennen zu lernen. Deshalb ist meine Praxis auch Mitglied im Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland (BED.e.V), im DVE und im Verein für kognitive Rehabilitation. Besonders das Arbeiten nach dem Perfetti-Konzept hat mich überzeugt. So war es mir eine Ehre, den Professor 2014 noch persönlich in Italien kennen­zulernen.

Eine weitere Therapiemethode, die mir sehr wichtig geworden ist, ist das Neurofeedback nach dem Othmer Verfahren. Daher freue ich mich diese Behandlungsmethode bereits seit 2013 auch in meiner Praxis anbieten zu können. Die genannten Methoden sind aber nur ein kleiner Auszug des Ganzen, denn Ergotherapie ist unglaublich vielseitig. Und für mich weit mehr als ein Beruf – es ist meine Berufung.

Deshalb freue ich mich, egal ob alt oder jung und mit welchen Heraus­forderungen Sie zu uns kommen, mit meinen lang­jährigen Erfahrungen, meinem Wissen und einem kompetenten Team Ihr An­sprech­partner vor Ort sein zu dürfen.
Wir sind für Sie da – nehmen Sie gerne persönlich Kontakt zu uns auf!

Ihr Georg Weißlein

Neurofeedback

Georg Weißlein im Grünen

Das Neurofeedback ist eine computer­gestützte Trainings­methode, bei der dem Patienten ausgewählte Parameter der eigenen Gehirn­aktivität gespiegelt werden. Mit Hilfe von Elektroden, die an der Kopfhaut befestigt werden, wird ein Teil der Gehirn­ströme gemessen. Die gemessene Gehirn­aktivität wird dann im PC verarbeitet und dem Gehirn über Monitor und Laut­sprecher rückgemeldet (= Feedback).

So wird die Gehirn­aktivität, die in der Regel nicht wahrnehmbar ist, sichtbar gemacht. Durch diese permanente Rück­meldung können die Patienten lernen, ihre Gehirn­aktivität selbst besser zu regulieren.

Viele Krankheiten, Störungen oder ungewollte Verhaltens­muster lassen sich auf Fehl­regulierungen der Gehirn­aktivität zurück­führen. Mit Hilfe des Neuro­feedbacks können die Patienten lernen, diese Fehl­regulationen besser auszugleichen und so zu mehr Funktions­fähigkeit finden.

In unserer Praxis arbeiten wir nach dem Othmerverfahren. Nähere Informationen und Details finden Sie unter www.eeginfo.ch.

Wer kann von Neurofeedback profitieren?

Das Gehirn bleibt erwiesener Maßen ein Leben lang anpassungs­fähig und veränderbar. Deshalb können Menschen jeden Alters von Neuro­feedback profitieren. Haupt­anwendungen heute sind die Unterstützung der Therapie von Aufmerksamkeits­störungen (ADS / ADHS), Autismus, Lern­störungen und Verhaltens­auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen.

Daneben können auch Angst­störungen, Depressionen oder Probleme mit Drogen- oder Alkohol­missbrauch mit Hilfe des Neuro­feedbacks behandelt werden. Auch die Symptome psychischer und emotionaler Probleme, wie Migräne oder post­traumatischer Belastungs­störung können auf diese Art und Weise gelindert werden. Neuro­feedback kann zudem alternden Menschen helfen, eine gute Gehirn­funktion zu erhalten.

So sind die Anwendungsgebiete dieser Behandlungsmethode sehr vielseitig. Wir freuen uns, dass wir mit dem Neurofeedback bereits vielen Patienten aus den unterschiedlichen Bereichen erfolgreich helfen konnten.

Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne persönlich!